wie ich auf den hund kam

Diana, ein reinrassiger Colli

Waldi, ein Jagdmischling

Chesi, ein Pudel

Toni, ein Dackel

Ari, ein Mischling

Prinz, ein Schäfer

Silvio, ein Schäfermischling

 

All diese Hunde prägten meine Kindheit. Sie waren da und ich verbrachte Zeit mit ihnen. Sie gehörten zu meiner Großfamilie und zu meinen Nachbarn, aber leider nicht zu mir. Sehnsüchtig wünschte ich mir meinen Hund. Mit dem Ziel, einen eigenen Hund an meiner Seite zu haben, sparte ich als kleines Kind immer wieder Geld zusammen. All meine Überzeugungskraft einen eigenen Hund zu bekommen und meine Eltern umzustimmen, stieß auf unfruchtbaren Boden. Jedoch kam ein „Ersatz“ ins Haus. Bei meinen Großeltern zog eine Katze ein. Sie hieß Fiffi und ihre Spezialität war es, kleine Ringe zu apportieren. Schon damals genoss ich es, mit Tieren zu trainieren. Unzählige Zirkusvorstellungen absolvierte ich mit dem Colli Diana. Diese "Göttin der Jagd" war wunderschön und ging bei meinem Nachbarn perfekt Fuß. Davon war ich als kleines Kind zutiefst beeindruckt und meine Neugierde für das Hundetraining und die Beziehung zwischen Mensch und Hund war geweckt. 

 

In meiner Jugend entwickelte ich eine Allergie auf Katzen-, Hunde- und Pferdehaare. Diese habe ich zwar nach wie vor, lebe jedoch wunderbar mit meinem Rudel zusammen. Es gibt ein paar Tricks im Umgang und im Lebensalltag mit den Vierbeinern. Aber ein Leben ohne Hunde ist für mich kein Leben. 

 

Im August 2001 begegnete ich erstmals einer schwarzen Hündin. Ich erlebte dieses Wesen vollkommen gelassen in einer sehr kritischen Situation. Es war um mich geschehen. Ich wollte wissen, was für ein Hund das sei. Sogleich  informierte ich mich ausgiebigst und las mich in die Rasse des Labrador Retrievers ein. Gemeinsam mit meinem damaligen Mann zog schon kurze Zeit später meine wunderbare Amy ein.

 

Die damalige Zuchtwartin erklärte, dass es die dicken und die dünnen Labradore gibt - Die Dicken sind die Schönen und die Dünnen sind für die Arbeit. Ich fand toll, dass die Dicken die Schönen sind. Da ich damals eine große körperliche Fülle aufwies, musste ich schmunzeln. Für mich war wichtig, dass ich mit meinem Hund gemeinsam aktiv sein konnte, daher fasste ich den Hundesport Agility ins Auge.

 

Doch es kam anders:  

Beim Abholen meiner Hündin trafen wir die Zuchtwartin. Sie brachte mir zwei Dinge bei.

Erstens: du bist die Sonne, sprich der Mittelpunkt der Welt für deinen Hund. 

Zweitens: Labaradore sind für etwas anderes geboren, als reine sportliche Betätigung.

 

Sie holte zwei ihrer Hunde aus dem Zwinger, schwang eine Tasche um sich und warf etwas durch die Luft. Als ihre Hunde auf ein Kommando warteten, um diese Dinge zu holen, war ich zutiefst beeindruckt. Zwischendurch erklang ein Pfiiff, auf den die Hunde prompt reagierten. Sie erklärte, dass diese Hunde für "das Jagdliche" geboren sind. Ich war umgestimmt und entschied mich, das zu machen, was den Hunden sichtlich Spaß machte. 

 

So kam ich ins Retrievergeschehen und möchte es seither nicht missen.

Es begann alles mit meiner süßen Amy.

 

 

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